Märkte / Makro

Europa hat die Wahl

Die bevorstehende Volkswahl des Europaparlaments hat grossen Einfluss darauf, wie die Top-Positionen in der EU besetzt werden, allen voran das EZB-Präsidium.

Morgen beginnen die Wahlen für das Europäische Parlament. Die letzten acht Mal, als die Bürger der Europäischen Union an die Urne gingen, hat das an den Märkten kaum Beachtung gefunden. Dieses Mal ist es anders, gleich mehrere Spitzenposten innerhalb der EU müssen neu besetzt werden. Die Amtszeit der beiden Vertreter für Aussen- und Wettbewerbspolitik sowie des Rats- und Ministerratspräsidenten läuft dieses Jahr ab. Die wichtigste Entscheidung ist, wer den Vorsitz der Europäischen Kommission übernimmt und wer Mario Draghi als Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) ablöst.

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Leser-Kommentare

Willy Huber 22.05.2019 - 15:32
“Wer den Vorsitz der Europäischen Kommission übernimmt und wer Mario Draghi als Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) ablöst….”. Das bestimmen ja die EU-Länder mit den meisten Einwohnerzahlen (Deutschland, Frankreich, etc…). Einen “Ständerat” oder “Senat” als zweite Kammer des Parlaments gibt es in der EU nicht; also auch keine irgendwie demokratisch gearteten Kontrollmechanismen. Das überrascht doch sehr, denn der Komissionspräsident und… Weiterlesen »