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Europa schaut auf britische Delta-Erfahrung

Teile des Kontinents durchschreiten die nächste Ansteckungswelle. Noch ist unklar, wie gefährlich sie auf kurze Sicht ist. Langfristig drohen Folgen für Jüngere.

Der europäische Kontinent wird von der Ansteckungswelle der Virusvariante Delta erfasst. Sie erschien zunächst auf den britischen Inseln und der iberischen Halbinsel, nun macht sie sich auch in der Schweiz und Österreich bemerkbar: Beide Länder melden zwar immer noch niedrige Infektionszahlen, gleichwohl zeigt das Wachstum eine beunruhigende Dynamik. Unklar ist aber noch immer, wie gefährlich die neue Welle ist, und ob Politiker darauf mit neuen Einschränkungen reagieren werden.

Seit ihrem Tiefpunkt in der vergangenen Woche haben sich die Ansteckungen in der Schweiz innerhalb von sieben Tagen mehr als verdoppelt (nach Berichtsdatum). Pro 100 000 Einwohner stieg die 7-Tage-Inzidenz von 8,4 Ende Juni auf 18,6 am Freitag, wie aus Zahlen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) vom Freitag hervorgeht. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Jean Ackermann 10.07.2021 - 10:56

Man sollte bei einem solchen Bericht bei den entscheidenden Punkten bleiben! Im Bericht werden sie zwar genannt aber trotzdem zu stark dramatisiert. Angsteckt werden fast ausschlisslich ungeiimpfte junge Leute unter 30. Hospitalisiert wurden fast ausschliesslich ältere Personen, geimpft oder ungeimpft, meist mit undramatischem Verlauf. Die Todesrate ist kaum höher als in der Schweiz. Man sieht, die Impfung tut ihre Wirkung.