Märkte / Makro

Europa taucht aus der Pandemiewelle auf

Die Ansteckungen gehen in vielen Ländern schnell zurück. In der Schweiz stützen alle Zahlen die riskante Strategie des Bundesrats.

Was für einen Unterschied nur wenige Wochen machen können. Vor Ostern war die Furcht in Europa gross, dass die dritte Welle der Pandemie in vielen Ländern gerade erst wieder ihre volle Wucht entfaltet. Besonders in den östlichen EU-Staaten nahmen die Ansteckungen rasant zu. Gestützt auf Modellrechnungen von Virologen sah es sogar so aus, als ob auch in der Schweiz, Österreich oder Deutschland mit der britischen Mutante des Virus noch kein Ende der Ansteckungswelle in Sicht sei.

Doch mittlerweile freuen sich selbst die düstersten Prognostiker, dass sie von der Realität positiv überrascht worden sind. Auch wenn in den vergangenen ­Wochen Kritik an den Fachleuten aufgekommen ist: Sie können sich zugute­halten, dass sie nur wenig Erfahrung mit jeder neuen Form der Virusvarianten ­haben. Zudem können ihre Modelle die komplexe Realität ohnehin nie perfekt ­abbilden, sodass sie Trendwenden meistens nicht rechtzeitig erkennen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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