Märkte / Aktien

Europäische Aktien haben die Nase vorn

Die von «Finanz und Wirtschaft» befragten Anlageexperten erhöhen die Aktienquote. Hoch in der Gunst stehen auch Schwellenländeranleihen.

Die Anlageexperten werden mutiger. Das zeigt die vierteljährliche Umfrage der «Finanz und Wirtschaft» unter zehn Schweizer Vermögensverwaltern. Drei von ihnen haben die Aktienquote deutlich angehoben, die Hälfte hat den Bargeldbestand reduziert. Besonders beliebt sind europäische und japanische Valoren. Dagegen werden Anleihen weiterhin gemieden.

Gefragt werden die Anlageverantwortlichen nach ihrer taktischen Positionierung (vgl. Grafik und Glossar). Aus ihren Antworten lassen sich die gegenwärtigen Überzeugungen ablesen. Die Empfehlungen vom Vorquartal sind in der Grafik ebenfalls vermerkt (kleines Quadrat).

Der Tenor ist klar: Die Anleihenrenditen werden steigen, was deren Kurse unter Druck setzt. Besonders betroffen sind Staatspapiere. «Die Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen sind für die gute Verfassung der Wirtschaft dies- und jenseits des Atlantiks zu tief», sagt Nicolas Peter von Aquila. Mit steigenden Zinsen rechnet auch Matthias Geissbühler von Notenstein La Roche. «Auslöser dürfte die schrittweise Bilanzreduktion durch die US-Notenbank sein», meint er. Beide rechnen zudem bis Ende Jahr mit einen weiteren Zinsschritt durch das Federal Reserve.

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