Unternehmen

Europäische Champions statt chinesische Käufer

Siemens und Alstom machen es vor: Vermehrt fusionieren Unternehmen innereuropäisch – auch als Zeichen gegen China. Doch auch diese Zusammenschlüsse müssen hohe Hürden nehmen.

Ruedi Keller, Monica Hegglin und Alexander Trentin

Wetterwende in der Welt der Übernahmen und Fusionen? Statt um die Abwehr kaufwütiger Chinesen geht es jetzt um die Bildung europäischer Champions.

In Zahlen: Chinesen haben 2017 für 150 Mrd. $ Unternehmen im Ausland akquiriert, das ist knapp ein Drittel weniger als im Rekordjahr 2016. Deutlich um 42% zugenommen haben hingegen innereuropäische Fusionen, und zwar auf 775 Mrd. $ von im Vorjahr rund 550 Mrd. $. Das zeigen Analysen des Datenanbieters Dealogic. Doch was steckt dahinter?

«Einer der Haupttreiber für den Rückgang der chinesischen Kaufvolumen ist die deklarierte Politik Chinas, Zukäufe ihrer Unternehmen im Ausland stärker zu fokussieren», sagt Michael Maag, Schweiz-Chef der Investmentbank Morgan Stanley.

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