Unternehmen / Finanz

Europas Banken im Auge des Sturms

Die Geldhäuser des Kontinents sind in der Krise stabil, doch die Aussichten haben sich verdüstert. Ihre Aktien sind noch unattraktiver geworden.

Europa steckt in einer Rezession gewaltigen Ausmasses. Die Banken sind dieses Mal nicht das Problem. Sie sind gut kapitalisiert und sollen mit einer Liquiditätsschwemme eine Unternehmenspleitewelle verhindern. Doch auch an ihnen wird die Coronakrise nicht spurlos vorbeigehen.

Dabei hatte das Jahr so gut angefangen. Im ersten Quartal legten fast alle im operativen Geschäft zu. Doch hohe Rückstellungen für drohende Kreditausfälle liessen den Gewinn vieler empfindlich zusammensurren. Die grössten Geldhäuser des Kontinents haben Ende des ersten Quartals rund 12 Mrd. € zurückgelegt. Und die Analysten sind sich ­sicher: Die Summe wird weiter steigen. Morgan Stanley geht davon aus, dass sich der ­Gewinn der europäischen Banken 2020 im Schnitt halbieren wird.

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