Märkte / Makro

Europas Dienstleister boomen trotz Inflationssommer

Die Konsumenten im Euroraum geben wegen der Inflation weniger Geld für Güter aus. Die Dienstleister lasten dagegen ihre Geräte so gut aus wie schon lange nicht mehr.

Das robuste Wirtschaftswachstum im Euroraum im zweiten Quartal hat doch einige Beobachter positiv überrascht. Angesichts der eingetrübten Stimmungsumfragen unter Privathaushalten und Unternehmen schien für viele Ökonomen eine deutliche Wachstumsschwäche im Frühjahr fast schon als ausgemacht.

Demnach hätte die hohe Inflation bereits dazu führen müssen, dass die Konsumenten weniger Güter und Dienstleistungen kaufen. Gleichwohl zeigen die neusten Befragungen im Auftrag der EU-Kommission, dass die Dienstleister nicht nur im Frühjahr, sondern auch zu Beginn des Sommerquartals im Juli sich als stabile Stütze der Konjunktur erwiesen haben dürften. In einigen Ländern boomt die Branche sogar, was den Preisdruck gar noch verstärken könnte.

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