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Märkte / Makro

Europas Erholung verzögert sich weiter

Die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes im August sind zu schwach ausgefallen, um die Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung zu zerstreuen.

Rekorde werden in Euroland derzeit nur am Bondmarkt gefeiert. Italiens Staatsanleihen wurden diese Woche so tief verzinst wie nie zuvor: Zehnjährige Papiere rentierten 2,57%. Deutsche Bundesanleihen gleicher Laufzeit werfen nur noch 0,99% pro Jahr ab. Ein Segen für Schuldner, aber auch ein Hinweis darauf, dass die Aussichten für mehr Wirtschaftswachstum, steigende Preise und rentable Investitionen so schlecht bewertet werden, wie lange nicht. Die mit Spannung erwarteten vorläufigen Einkaufsmanagerindizes (Purchasing Managers’ Index, PMI) bestätigten das am Donnerstag.

Der PMI für die Industrie in der Eurozone ist im August auf 50,8 Punkte zurückgefallen, mehr als die meisten Analysten vorausgesagt hatten. Der Frühindikator befindet sich damit wieder auf dem Stand von vor dreizehn Monaten. Der Auftragsbestand schrumpft stetig und die Bestellungen treffen in einem so schwachen Tempo ein, wie zuletzt im Sommer vergangenen Jahres. PMI-Werte um 50 signalisieren Stagnation. Dass das Euro-Sozialprodukt überhaupt noch leicht wächst, ist einzig dem Dienstleistungssektor zu verdanken (PMI: 53,5).

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