Märkte / Makro

Europas Industrie holt zu den USA auf

Die Industriemanager in Europa berichten in Umfragen von stärkerem Wachstum als in den USA. Doch die Dienstleister leiden noch immer unter den Einschränkungen.

Die Einkaufsmanagerbefragungen vom März zeigen, dass die europäische Industrie den Rückstand zur Konkurrenz aufholt. Zumindest wenn es um das Wachstumstempo geht. Das Markit-Institut veröffentlichte am Mittwoch vorläufige Ergebnisse (Flashs) der monatlichen Umfrage. Aus denen geht hervor, dass der Einkaufsmanagerindex für die amerikanische Industrie von 58,6 auf 59 Punkte stieg, der Index für die Industrie im Euroraum aber kräftiger zulegte: von 57,9 auf 62,4.

Die Industrie macht sogar die Schwäche bei den Dienstleistern im Währungsraum wett. Insgesamt expandierte die Gesamtwirtschaft nach der Pandemiewelle vom Winter erstmals wieder und holt damit den Coronaeinbruch auf: Der Einkaufsmanagerindex für die gesamte Eurozone stieg von 48,8 auf 52,5 Zähler. Das ist bedeutsam, weil ein Wert von mehr als 50 Punkten üblicherweise Wachstum anzeigt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?