Märkte / Makro

Eurozone: Arbeitslosigkeit bleibt niedrig

Die Erwerbslosenquote verharrt im November bei 7,5%. Das ist der niedrigste Wert seit Juli 2008.

(Reuters) Die Arbeitslosenquote in der Eurozone bleibt trotz wackliger Konjunktur auf dem niedrigsten Stand seit mehr als elf Jahren. Im November verharrte sie bei 7,5%. «Das ist die niedrigste Quote, die seit Juli 2008 im Euroraum verzeichnet wurde», wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Insgesamt hatten 12,315 Millionen Personen keinen Job – ein Rückgang um 10’000 zum Vormonat und um 624’000 zum Vorjahreszeitraum. Deutschland verzeichnete mit 3,1% die niedrigsten Arbeitslosenquote, Griechenland mit 16,8% (im September) die höchste.

Der Aufschwung in der Währungsunion hat im vergangenen Jahr wegen der schwächeren Weltkonjunktur, Handelskonflikten und Brexit-Chaos an Kraft verloren. Die Europäische Zentralbank (EZB) geht von einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 1,2% aus. Für 2020 erwartet sie 1,1%.

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