Märkte / Makro

Die Eurozone schwächelt

Schrumpfende Geschäfte in der Industrie drücken auf die Stimmung in der Eurozone. Der Einkaufsmanagerindex fällt – notiert aber über der wichtigen Marke von 50 Punkten.

(Reuters) Der Privatwirtschaft in der Eurozone hat wegen der schwächelnden Industrie im März an Schwung verloren. Der Einkaufsmanagerindex – Industrie und Dienstleister zusammen – fiel um 0,6 Punkte auf 51,3 Zähler, wie das Institut IHS Markit am Freitag zu seiner monatlichen Umfrage unter Tausenden Unternehmen mitteilte. Das ist der drittschlechteste Wert in den vergangenen rund viereinhalb Jahren. Das Barometer verharrt aber über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

«Die Wirtschaft der Eurozone beendete das erste Quartal verhalten», sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Die Daten signalisierten lediglich ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes um 0,2%. «Zukunftsindikatoren wie Konjunkturoptimismus und Auftragsbestand deuten darauf hin, dass das Wachstum im zweiten Quartal noch schwächer ausfallen könnte», warnte der Experte.

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