Unternehmen / Ausland

Evergrande-Kollaps für Schweizer Banken nicht tragisch

Hiesige Finanzinstitute wären von einem Kollaps des Immobilienriesen wenig betroffen. China bleibt ein wichtiger Zukunftsmarkt.

Auch ausserhalb von China wird die Situation um das kriselnde Immobilienimperium Evergrande mit Argusaugen betrachtet. So ist das Land für international ausgerichtete Schweizer Banken ein strategisch wichtiger Auslandmarkt. Auch in den hiesigen Instituten wird man sich die Frage stellen: Braut sich in China ein Sturm zusammen, oder ist Evergrande bloss ein Puzzle-Teil im Masterplan der chinesischen Regierung?

Noch ist offen, wie sich die Situation um Evergrande entwickeln wird. Vordergründig sieht es nicht gut aus: die Kreditratings haben sich auf Ramschniveau verschlechtert, die Aktien sind abgestürzt, der Handel mit Evergrande-Bonds wurde teilweise ausgesetzt. Die Regierung könnte Evergrande bankrottgehen lassen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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