Märkte / Aktien

Evergrande-Drama nähert sich dem Ende

Einmal mehr kann der Immobilienriese eine Zahlungsfrist nicht einhalten. Die Insolvenz rückt nochmals näher.

«Abhärtung ist alles», lautet ein Tipp zur Immunisierung des menschlichen Organismus in der Erkältungszeit. Das gilt analog auch für die Börsen. Je öfter ein Problem auftaucht, desto widerstandsfähiger zeigen sich die Finanzmärkte.

Entsprechend hat die Meldung, dass der hoch verschuldete chinesische Immobilienriese Evergrande am Montagabend erneut eine Frist zur Zahlung eines Zinscoupons hat verstreichen lassen, keine Erschütterungen an den Börsen ausgelöst. Die Zinsen zweier Dollaranleihen in Höhe von 41,9 Mio. und 41,6 Mio. $ waren fällig geworden. Doch die Galgenfrist verstrich ergebnislos.

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