Märkte / Makro

EZB-Beobachter sehen keine Deflationsgefahr

Wie aus der vierteljährlichen Umfrage der EZB hervorgeht, rechnen Analysten mittelfristig wieder mit fast stabilen Preisen. Die Inflationsrate soll sich 2016 mit 1,7% wieder dem von der EZB angestrebten Wert von 2% annähern.

(Reuters) Trotz der aktuell niedrigen Inflation in der Euro-Zone droht nach Ansicht der Beobachter der EZB kein Preisverfall. Wie aus der am Donnerstag veröffentlichten vierteljährlichen Umfrage der Notenbank unter Analysten der EZB-Geldpolitik hervorgeht, rechnen diese mittelfristig wieder mit fast stabilen Preisen. Demnach soll sich 2016 die Inflationsrate mit 1,7% wieder dem von der EZB angestrebten Wert von knapp 2% annähern. Bis 2018 soll sich die Teuerungsrate mit 1,9% sogar noch stärker auf die Marke für Preisstabilität zubewegen. 2014 dürfte der Preisauftrieb jedoch weit niedriger ausfallen, als der EZB lieb sein kann: Die Beobachter rechnen mit einem Wert von 1,1%. Im November hatten sie noch 1,5% veranschlagt.

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