Märkte / Makro

«Die Geldpolitik erreicht die Realwirtschaft»

Die EZB dreht wie erwartet nicht an der Zinsschraube. Der Euro kletterte gegenüber dem Dollar auf den höchsten Stand seit Ende Dezember.

(Reuters) EZB-Chef Mario Draghi hat Spekulationen auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik einen Dämpfer verpasst und damit den Euro am Donnerstag auf den höchsten Stand seit Ende Dezember getrieben. Die Anleger an den europäischen Aktienmärkten reagierten dagegen enttäuscht.

Der Euro kostete bis zu 1.3852 $ und damit über 1 Cent mehr als am Morgen. Dax und EuroStoxx50 gaben ihre Gewinne weitgehend ab und notierten nur noch knapp im Plus bei 9’552 beziehungsweise 3’145 Punkten.

Gegenüber dem Franken legte der Euro nach der Pressekonferenz ebenfalls klar zu und kletterte erstmals seit gut einer Woche wieder über 1.22 Fr. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?