Märkte / Makro

Powell lässt sich Optionen offen

Der Chef der US-Zentralbank will sich in seiner Rede in Jackson Hole nicht auf eine Lockerung der Geldpolitik festlegen.

Der Titel ist geschickt gewählt: «Die Herausforderungen der Geldpolitik». So lautet das Thema des diesjährigen Stelldichein der Währungshüter aus aller Welt in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. Denn Herausforderungen gibt es viele: In der Nullzinswelt fehlt der Spielraum für Zinssenkungen, die Wirksamkeit der alternativen geldpolitischen Instrumente wie Anleihenkäufe lässt nach, und die Politik versucht immer mehr Einfluss zu nehmen.

Zu den Herausforderungen äusserte sich auch Fed-Chef Jerome Powell. Seine Rede vom Freitag war der Höhepunkt der Konferenz – zumindest in der Erwartung der Marktteilnehmer. Investoren erhofften sich von Powell einen klaren Hinweis auf weitere geldpolitische Lockerungen, beträgt die Wahrscheinlichkeit von zwei Senkungen bis Ende Jahr gemäss der Terminbörse CME doch 84%. Doch Powell liess sich nicht aus der Defensive locken.

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