Märkte / Makro

Fed ist bereit für Zinserhöhung und Bilanzabbau

Die Vertreter der US-Notenbank machen sich Sorgen um die hohe Inflation. Einige bringen nun sogar den Verkauf von Wertpapieren aus der gewaltigen Bilanz ins Spiel.

Die US-Notenbank Fed macht sich zunehmend Sorgen um die hohe Inflation und zeigt sich bereit, mit einer strafferen Geldpolitik zu reagieren. Das geht aus dem Gesprächsprotokoll (Minutes) der Januarsitzung hervor, das am Mittwoch veröffentlicht wurde.

«Bei einer Inflation von deutlich über 2% und einem starken Arbeitsmarkt erwarten die Mitglieder, dass es bald angebracht sein wird, das Zielband für die Federal Funds Rate anzuheben», schreibt der geldpolitisch entscheidende Offenmarktausschuss (FOMC). Mit einem ersten Zinsschritt wird anlässlich der kommenden Sitzung am 16. März gerechnet.

Höheres Tempo «wahrscheinlich»

Bereits Anfang März wird das Fed sein Wertpapierkaufprogramm beendet haben, das es zu Beginn der Pandemie aufgelegt hatte, um die Märkte zu stützen. Nach dem ersten Zinsschritt soll dann zudem der Abbau der gewaltigen Fed-Bilanz von rund 9 Bio. $ aus US-Staatsanleihen (Treasuries) und hypothekarbesicherten Wertpapieren (MBS) begonnen werden.

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