Märkte / Makro

Fed greift zu drastischen Massnahmen

Die US-Zentralbank kündigt neue Massnahmen an. Damit unterstützt sie direkt die Wirtschaft und versucht, den Schaden der Coronaviruspandemie zu minimieren.

Das Federal Reserve wählt dramatische Worte: «Die Coronaviruspandemie verursacht in den USA und auf der ganzen Welt eine gewaltige Not.» Das schreiben die Währungshüter in einer Medienmitteilung am Montag. Es sei klar geworden, dass der US-Wirtschaft schwere Störungen bevorstünden. «Aggressive Massnahmen müssen im öffentlichen sowie im privaten Sektor ergriffen werden, um die Verluste an Arbeitsplätzen und Einkommen zu begrenzen und eine rasche Erholung zu unterstützen, sobald die Störungen abklingen.»

Diese aggressiven Massnahmen hat die amerikanische Zentralbank am Montag angekündigt. Sie greift der heimischen Wirtschaft direkt unter die Arme und sorgt nicht mehr nur für Liquidität an den Finanzmärkten. Zu den Massnahmen gehören unter anderem der direkte Kauf von Unternehmensanleihen am Primär- und am Sekundärmarkt, der unbegrenzte Kauf von US-Staatsanleihen und hypothekengesicherten Wertpapieren sowie der Plan, Privatunternehmen mit Krediten direkt zur Verfügung zu stehen.

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