Unternehmen / Ausland

Fed nimmt Finanzhäuser an die Leine

Die US-Notenbank limitiert Dividendenausschüttungen und verbietet Aktienrückkäufe. Mit den temporären Massnahmen will sie die Widerstandsfähigkeit des Finanzsektors gewährleisten.

Die amerikanische Zentralbank Federal Reserve schränkt die US-Finanzinstitute ein: Vorerst während des dritten Quartals dürfen die Geldhäuser keine Aktien mehr zurückkaufen und Dividenden nur noch begrenzt ausschütten. Das hat sie am Donnerstag nach Börsenschluss bekannt gegeben.

Im Rahmen des jährlichen Stresstests publiziert die US-Notenbank zusätzlich eine Beurteilung des Finanzsektors anhand der möglichen wirtschaftlichen Folgen der Coronaviruspandemie.

Laut Fed-Vizechef Randal Quarles war das Bankensystem bisher «eine Quelle der Stärke», wie er sich in der Medienmitteilung zitieren lässt. Zudem zeigen die Ergebnisse der Sensitivitätsanalysen, dass die Banken «selbst bei den härtesten Schocks stark bleiben können». Doch je nach weiterem Rezessionsverlauf würden sich «mehrere» Finanzhäuser der Mindestkapitalisierung nähern.

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