Märkte / Rohstoffe

Fed nimmt Rohstoffhandel unter die Lupe

Die US-Notenbank erwägt strenge Vorschriften für Finanzinstitute, die physisch mit Rohstoffen handeln. Im Fokus stehen dabei Risiken für das Bankensystem.

Christoph Gisiger, New York

Finanzriesen wie J.P. Morgan Chase, Goldman Sachs oder Morgan Stanley spielen an den globalen Rohstoffmärkten eine wichtige Rolle. Sie sind dabei nicht nur mit Finanzprodukten aktiv, die auf Öl, Aluminium oder Weizen basieren, sondern nehmen auch am physischen Handel teil und unterhalten dafür ganze Lagerhäuser sowie Distributionsanlagen. Die amerikanische Notenbank klärt nun ab, welche Risiken solche Engagements für das Finanzsystem bergen.

Der Vorsitz des Federal Reserve überlege sich «zusätzliche Restriktionen» um sicherzustellen, dass die physischen Rohstoffaktivitäten von Finanzinstituten «auf sichere Weise» betrieben werden, heisst es dazu in einer Mitteilung vom Dienstagnachmittag. Als oberster Finanzregulator in den USA hat die US-Notenbank in diesem Zusammenhang einen öffentlichen Anhörungsprozess gestartet, der bis Mitte März andauern wird. Auf Basis der eingegangenen Stellungsnahmen will sie dann entscheiden, ob neue Regeln erforderlich sind.

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