Märkte / Makro

Fed plant Zinserhöhung im Dezember

Die amerikanische Zentralbank erwartet in Kürze eine weitere Zinserhöhung. Auch im nächsten Jahr sieht es nach Straffungen aus. Die Unsicherheiten nehmen aber zu.

Fast alle Mitglieder des Offenmarktausschusses der amerikanischen Zentralbank gehen davon aus, dass eine Zinserhöhung «in Kürze» angebracht sei, sofern die Daten zur Wirtschaft die eigenen Erwartungen erfüllen oder übertreffen. Das geht aus dem Protokoll zur jüngsten Sitzung vom 7. bis 8. November hervor, das am Donnerstagnachmittag publiziert wurde. Damals hatten die Währungshüter das Zielband des Leitzinses bei 2 bis 2,25% belassen.

Den Aktienmärkten konnte das Fed damit keinen Auftrieb geben. Sie reagierten zwar unmittelbar mit Gewinnen, gaben sie bis zum Handelsschluss aber preis. Anders sah das Bild am Mittwoch aus. An einer Präsentation in New York sagte Fed-Chef Jerome Powell, dass sich der Leitzins nur noch «knapp unter der Bandbreite der Schätzungen des neutralen Zinses» befinde. Der neutrale Zins ist die Rate, die das Wachstum der US-Wirtschaft weder antreibt noch bremst. Anfang Oktober sagte er noch, dass das Fed «weit vom neutralen Zins entfernt» sei.

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