Unternehmen / Industrie

Feintool hat einen Investitionskater

Analyse | Die Industriegruppe erleidet einen herben Rückschlag. Die hohen Investitionen der letzten Jahre zeigen ihre Kehrseite.

Feintool macht keine Freude. Dem Rekordjahr 2018 schliesst sich ein über Erwarten schwaches erstes Halbjahr 2019 an, ergänzt um wenig ­erbauliche Aussagen im Ausblick. In den Zahlen gibt es nichts zu beschönigen. Selbst vor dem Hintergrund des stark ­eingetrübten Marktumfelds im dominierenden Kundensegment Automobil sehen sie erschreckend schlecht aus.

Dabei ist es nicht einmal so sehr der Umsatz, der zu denken gibt: Er ging organisch etwas weniger zurück als die globale Automobil­produktion, und alles in allem konnte er dank der letzt­jährigen Übernahme im ­Bereich Elektroblechstanzen, die 19,5 Mio. Fr. beisteuerte, nahezu auf Vorjahresniveau gehalten werden (vgl. ­Tabelle). Anlass zu Sorge gibt vielmehr die Ergebnisentwicklung.

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