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Ferien am Boden: Flüge stagnieren im August

Die Ferienzeit bot der Aviatikbranche einen Hoffnungsschimmer. Die Daten verheissen nichts Gutes.

Immerhin: Es sind wieder Flugzeuge in der Luft. Stach noch im April, in den Tiefen des Lockdown, das Geräusch jeder einzelnen Maschine hervor, hat sich das Dröhnen der Triebwerke Anfang August schon fast wieder zu einem einheitlichen Klangteppich verdichtet. Tatsächlich hat sich die globale Anzahl der Passagierflugbewegungen seit dem Tiefpunkt wieder mehr als verdoppelt. 

Indes, diese Erholung trügt, denn die Flugzeuge sind in der Regel deutlich ­weniger gut gefüllt als noch vor Jahresfrist. So verzeichneten die grössten Flughäfen Europas, Heathrow in London und Charles de Gaulle in Paris, im Juni einen Rückgang bei den Passagierzahlen von 95 respektive 88% im Vergleich zum Vorjahresmonat. In den Sommermonaten Juni bis August durchquerten letztes Jahr jeweils über 7 Mio. Reisende den Flughafen Heathrow. Selbst im Februar, als sich das Coronavirus bereits weltweit ausbreitete, waren es noch 5,4 Mio. Das im Vergleich zu gut 350 000 im Juni dieses Jahres. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.