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Fertig mit der Gratiskultur bei Fintechs

Die Finanztechnologiebranche hat das Krisenjahr besser als befürchtet überstanden. Vor allem für die Challenger-Banken wird 2021 zum Prüfstein.

Pascal Meisser

Fast jeden Tag meldet sich die Revolut-App auf dem Smartphone mit Push-Nachrichten. Sie sollen den Benutzer animieren, die Dienste der Challenger-Bank möglichst oft zu nutzen. Denn nur so verdient das britische Fintech-Start-up Geld. Dies war besonders in den vergangenen Monaten nötig. Denn vor allem während des Lockdown ging die Zahl der Transaktionen pro Kunden mit den Apps solcher Neobanken deutlich zurück. Einzelne Anbieter erlitten bei dieser Kennzahl einen Rückgang von bis zu 70%. Der Aufruf, zu Hause zu bleiben, und die Schliessung von Restaurants und Geschäften limitierten die Möglichkeiten, ihre Zahlkarten einzusetzen. Solche Interchange-Gebühren, die beim Gebrauch der Karte anfallen, machen bei Revolut fast 60% des Umsatzes aus. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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