Unternehmen / Gesundheit

Fesseln um SHL lösen sich

Analyse | Die Machtfrage in der Telemedizin-Firma ist entschärft. Frisches Kapital für die Expansion liegt bereit.

Aus jahrelangem Tiefschlaf aufgewacht: In SHL läuft gerade einiges. Anfang Woche hat das Telemedizinunternehmen erklärt, es strebe neben der Schweizer Börse eine Zweitkotierung in den USA oder in Tel Aviv an. SHL hat Wurzeln in Israel und betreibt bislang ausser im Heimmarkt nur in Deutschland namhaftes Geschäft.

Ziel ist, den Investorenkreis international zu verbreitern. Das 1987 gegründete Unternehmen ist auf die Fernüberwachung und Betreuung von Herzpatienten spezialisiert. Mit der Coronapandemie haben sich ungeahnte Geschäftsmöglichkeiten aufgetan, die SHL nutzen will.

Gerade erst hat das Unternehmen zwei Kapitalerhöhungen abgeschlossen. Der Bruttoerlös von 35 Mio. $ soll vor allem in die Expansion in Deutschland und den USA eingesetzt werden. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?