Unternehmen / Finanz

Festhypotheken bleiben günstig

Noch ist keine Zinswende in Sicht. Doch der Hypothekarmarkt hat an Transparenz verloren. Die grossen Hypothekargeber passen ihre Zinspolitik vermehrt dem einzelnen Kunden an.

Keine Zinswende zum Jahresende: Die Sätze der Festhypotheken bewegen sich seit Monatsfrist über alle Laufzeiten seitwärts. Während die Zinsen für Kurzläufer von ein bis drei Jahren am unteren Rand ihres Angebotsbandes liegen, sind sie für Laufzeiten von fünf bis zehn Jahre am oberen angesiedelt. Alles in allem sind diese Änderungen jedoch nur kurzfristige Schwankungen, die noch nicht generell steigende Zinsen signalisieren. Zehnjährige Festhypotheken zu unter 2,5% sind immer noch historisch tief.

Der Hypothekarmarkt hat jedoch an Transparenz verloren. Die UBS als grösste Hypothekengeberin publiziert seit Monatsbeginn keine öffentlichen Richtsätze mehr. Zins und Vertragskonditionen werden je nach Kundenbonität und Objektqualität festgelegt. In ihrem Hypothekenrechner für Privatkunden wird ein kalkulatorischer Zins von 5% vorgegeben. Zusätzlich werden Amortisation und Unterhaltskosten berechnet. In einem Tragbarkeitsvergleich kann dagegen mit einem individuell gewählten Zins die monatliche Belastung berechnet werden. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?