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Fiat Chrysler und Bosch legen US-Abgasstreit bei

Im Streit über zu hohe Abgasemissionen fallen für den amerikanisch-italienischen Autobauer 311 Mio. $ an Strafzahlungen an.

(Reuters) Fiat Chrysler (FCA 14.706 1.77%) legt den Streit mit dem US-Justizministerium und Fahrzeugbesitzern über zu hohe Abgasemissionen bei. Der Autobauer zahlt fast 800 Mio. $, wie aus Gerichtsunterlagen am Donnerstag hervorging. 280 Mio. davon sollen an Diesel-Besitzer gehen. 311 Mio. $ fallen an Strafzahlungen an.

Ein Schuldeingeständnis von Fiat Chrysler gehe damit nicht einher, teilte der Konzern mit. Das Unternehmen wies die Anschuldigungen erneut zurück. Der deutsche Autozulieferer Robert Bosch, der einige Komponenten für die Dieselmotoren von Fiat Chrysler lieferte, zahlt 27,5 Mio. $.

Die USA werfen dem amerikanisch-italienischen Autobauer vor, Abgas-Grenzwerte bei mehr als 100’000 Diesel-Fahrzeugen mit Hilfe einer speziellen Software umgangen zu haben. In der Vergangenheit hat der Konzern ein Fehlverhalten bestritten.

Trotzdem hatte Fiat Chrysler vorsorglich Geld beiseitegelegt, um in dem Fall mögliche Kosten durch Strafen auffangen zu können. Strafrechtliche Ermittlungen seien mit dem Vergleich nicht beigelegt, teilte das Justizministerium mit.

Fiat Chrysler hat den Verkauf von Diesel-Fahrzeugen in den USA mit einem Software-Update sichergestellt. Volkswagen (VOW 188.6 0.64%) musste wegen Abgas-Manipulationen mehr als 25 Mrd. $ in den USA zahlen.

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