Unternehmen / Finanz

Finanzfachmann definitiv wegen Insiderhandels verurteilt

Das Bundesstrafgericht verurteilte den Zürcher wegen Insiderhandels bei der Fusion der Zementhersteller Lafarge und Holcim.

(AWP) Das Bundesgericht hat die Verurteilung eines Zürcher Finanzfachmanns wegen Insiderhandels bei der Fusion der Zementhersteller Lafarge und Holcim bestätigt. Der Verurteilte und weitere Personen, die durch die illegale Handlung Gewinne erzielten, müssen diese als sogenannte Ersatzforderungen an den Bund überweisen.

Das Bundesgericht hat die Rügen des 55-jährigen Zürchers in einem am Freitag veröffentlichten Urteil abgewiesen. Entgegen der Ansicht des Verurteilten habe es keine Verletzung des Anklageprinzips gegeben.

Auch habe das Bundesstrafgericht als Vorinstanz den Sachverhalt korrekt ermittelt und überzeugend dargestellt, weshalb es davon ausgegangen ist, dass der Finanzfachmann Insiderinformationen erhielt und diese seit spätestens 2014 gewinnbringend nützte.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.