Unternehmen / Finanz

Finanzielle Altersvorsorge destabilisiert sich weiter

Der UBS-Vorsorgeindex bescheinigt dem System eine negative Dynamik. Die Experten raten den Versicherten, individuelle Freiheiten besser zu nutzen.

Das auf drei Säulen gestützte schweizerische System der finanziellen Altersvorsorge zeigt weiterhin eine negative Dynamik. Dieser Überzeugung sind die Ökonomen der Grossbank UBS. Wirtschaftliche Faktoren wie auch Demografie und Finanzierungslage hätten sich in Summe gegenüber der zweiten Hälfte 2017 zwar leicht verbessert. Per März resultierte aber dennoch eine Verschlechterung gegenüber der Situation im Vorjahresquartal.

Die Lage der staatlichen Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV habe sich schlimmer entwickelt als zuvor befürchtet worden war, sagte UBS-Vorsorgeexpertin Veronica Weisser an einer Medienveranstaltung am Dienstag: «Auch die neuesten Bestrebungen, die erste Vorsorgesäule zu reformieren, werden das Problem nicht nachhaltig lösen.»

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