Märkte / Aktien

Finanzmärkte bleiben nach Luftschlägen ruhig

Die asiatischen Börsen haben kaum auf den Militärschlag der USA gegen Syrien reagiert. Gold legt leicht zu.

(Reuters) Die US-geführten Luftschläge auf Ziele in Syrien haben am Montag keine Turbulenzen an den asiatischen Finanzmärkten ausgelöst. Marktexperten sprachen vielmehr von moderaten Kursreaktionen, da die Angriffe begrenzt gewesen und keine weiteren absehbar seien. «Den Berichten zufolge wurde sorgsam darauf geachtet, dass keine russischen Ziele getroffen wurden», sagte Anlagestratege Salman Ahmed von der Privatbank Lombard Odier. Die Preise für Gold (Gold 1246.92 0.19%) zogen zunächst leicht an, während sich Rohöl um 0,8% verbilligte.

Nur im Falle neuer Angriffe westlicher Mächte in Syrien dürfte es zu einem Kursrutsch an den Börsen kommen, sagte Frank Benzimra von Société Générale Corporate and Investment Banking. An den meisten Aktienmärkten in der Golfregion legten die Kurse am Sonntag zu, so etwa in Saudi-Arabien, Abu Dhabi und Dubai.

Als erster grosser Markt reagierte die Börse in Tokio am Montag auf die Entwicklungen in Syrien mit leichten Kursaufschlägen. Der Nikkei der 225 führenden Werte stieg im Vormittagshandel um 0,2% auf 21’826 Punkte. Der breiter gefasste Topix gewann 0,1% auf 1731 Zähler. Der MCSI-Index für asiatisch-pazifische Werte ausserhalb Japans verlor dagegen 0,2%.

Der Euro stagnierte im fernöstlichen Handel zum Dollar. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1.2330 $. Zum Yen legte die US-Währung um 0,2% auf 107.53 Yen zu. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0.9626 Fr. je Dollar und bei etwa 1.1876 Fr. je Euro.

Die USA, Grossbritannien und Frankreich hatten am Samstag 105 Raketen und Marschflugkörper auf mutmassliche Chemiewaffen-Einrichtungen in Syrien abgefeuert. US-Präsident Donald Trump signalisierte, dass zunächst keine weiteren Militärschläge geplant seien.

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