Märkte / Makro

Finger weg von Italien

Das wirtschaftliche Sorgenkind der Eurozone stellt auch ein hohes politisches Risiko dar. Die Risikoprämien reflektieren dies noch nicht.

Bei den anstehenden Europawahlen werden deutliche Sitzgewinne populistischer Parteien erwartet. In Italien ist eine Regierung von Populisten kein Schreckgespenst mehr, sondern traurige Realität. Die Koalition von Lega und Cinque Stelle begann gleich nach der Regierungsbildung im Mai 2018 zu bröckeln und ist heutzutage durch Grabenkämpfe der Parteichefs Matteo Salvini der Lega und Luigi Di Maio der Fünf-Sterne-Bewegung gekennzeichnet.

Die «Regierung des Wandels» kommt nicht vom Fleck. Dies ist insofern wichtig, als Italien das drittgrösste Mitgliedsland der Eurozone ist und ca. 17% zum Bruttoinlandprodukt des Wirtschaftsraums beiträgt. Die jüngste Geschichte lehrt, dass Staatsanleihen nur vermeintlich sichere Anlagen sind. Vorsicht ist geboten. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.