Unternehmen / Ausland

Finger weg von Robinhood

Der Online-Broker symbolisiert gleichzeitig die Demokratisierung sowie die Gamification des Investierens. Für Anleger drängt sich beim baldigen Börsengang kein Einstieg auf.

Bald ist es so weit. In wenigen Wochen dürfte Robinhood in New York den Sprung an die Börse wagen. Wann genau, hat das Fintech-Unternehmen noch nicht gesagt. Ebenfalls hält es Details zum IPO und Finanzkennzahlen unter Verschluss. Mit einer Bewertung von erwartet bis zu 40 Mrd. $ wird es aber wohl einer der grössten Börsengänge des Jahres sein. Für die Gesellschaft mit Sitz in Menlo Park, Kalifornien, zeichnet sich der nächste Höhepunkt in einer rasanten Erfolgsgeschichte ab.

Vor acht Jahren von Vlad Tenev und Baiju Bhatt gegründet, sorgte Robinhood für Aufsehen, als sie in den USA den gebührenfreien Onlinehandel einführte – der unterdessen zum Standard geworden ist –, und während der Pandemie und besonders Anfang Jahr gar für Schrecken, als Kleinanleger über die Plattform mit Optionen gehebelt koordiniert den Preis von Meme Stocks wie GameStop in die Höhe trieben.

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