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Finma publiziert Wegleitung zu ICO

Die Aufsichtsbehörde hat eine Wegleitung für Initial Coin Offerings publiziert. Zentral sei die Klassifizierung der Token.

(AWP) Die Aufsichtsbehörde Finma hat eine Wegleitung für die sogenannten Initial Coin Offerings (ICO) publiziert. Darin wird definiert, welche Angaben die Behörde für die Bearbeitung von Anfragen über die Unterstellung unter Finanzmarktrecht benötigt und nach welchen Prinzipien diese beantwortet werden. Bei ICOs handelt es sich um Kapitalbeschaffungen auf Basis der Blockchain-Technologie durch die Ausgabe digitaler «Münzen».

Weil ICOs sehr unterschiedlich ausgestaltet seien, sei nicht bei allen ICOs das Finanzmarktrecht anwendbar und damit eine Unterstellungspflicht gegeben, teilte die Finma mit. Bei ihrer aufsichtsrechtlichen Beurteilung von ICOs fokussiert die Finma auf die wirtschaftliche Funktion und den Zweck des vom ICO-Organisator ausgegebenen «Coin» respektive «Token». Zentral sei die Klassifizierung der Token und die Frage, ob diese Token bereits von Beginn des ICOs an handel- oder übertragbar seien.

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Leser-Kommentare

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Luzius Meisser 16.02.2018 - 14:14

Darauf zu schauen, was sich effektiv hinter einem Token verbirgt (unabhängig von der verwendeten Technologie), ist der richtige Ansatz. Es freut mich, dass die Finma dies auch so sieht.