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Fintech aus Indonesien plant Kotierung an der SIX

Das Hauptgeschäft von Achiko heisst Mimopay und ist ein Zahlungsdienst für Personen ohne eigenes Bankkonto. Konkret sollen 100 Mio. Aktien gelistet werden.

(AWP) Das indonesische Fintech Achiko Limited plant, einen Antrag für eine Kotierung an der Schweizer Börse SIX einzureichen. Insgesamt sollen 100 Mio. bereits bestehende Aktien direkt gelistet werden. In einer vorangehenden Finanzierungsrunde über 5 Mio. $ seien die Anteile zu 70 Cents das Stück bewertet worden.

Insgesamt kommt das indonesische Fintech damit auf eine Unternehmensbewertung von 70 Mio. $. Laut einem Sprecher von Achiko wird nach dem Listing an der SIX mit einem Freefloat im Umfang von rund 35 Mio. $ gerechnet.

Das Hauptgeschäft des bisher im Privatbesitz befindlichen Fintechs sind Zahlungsdienste für Personen ohne Bankkonto oder Kreditkarte. Über die Tochter Mimopay bietet Achiko Zahlungen per Telefonrechnung oder Gutscheine für Online-Spiele und andere Dienstleistungen an. Mimopay hat laut einer Mitteilung vom Mittwoch rund 2 Mio. Nutzer. Die Zahlungsplattform soll zudem laut den Angaben in den nächsten 18 Monaten auch in Myanmar, den Philippinen und Vietnam starten.

Fintech-Umfeld lockt

Für den Börsenstandort Schweiz habe man sich aufgrund des lebhaften Fintech-Umfelds entschieden, erklärte der Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AWP.

Bislang hatten im laufenden Jahr drei Firmen den Gang aufs Schweizer Börsenparkett gewagt: die Novartis-Abspaltung Alcon (ALC 59.12 -1.2%), der Zughersteller Stadler und das Tessiner Orthopädieunternehmen Medacta (MOVE 82 -2.5%). Für den laufenden Monat ist zudem der Börsengang des Verpackungsmaterial-Herstellers Aluflexpack (AFP 20.5 -4.43%) geplant.

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