Unternehmen / Finanz

Fintech boomt im Krisenjahr

Investitionen in die Finanztechnologie haben sich auch für Privatanleger bisher ausgezahlt. Der Trend dürfte anhalten. Was zu beachten ist.

Die Welt befindet sich in der schwersten Rezession seit der Ölkrise der Siebzigerjahre. Doch Aktien von Unternehmen der Finanztechnologie (Fintech) rührt das kaum. Das spiegelt sich in den Anlageprodukten, in die auch Schweizer Privatanleger investieren können. Während z. B. der Schweizer Aktienmarkt heuer immer noch im Minus steht, haben Fintech-Aktienfonds stolze Renditen eingefahren (vgl. Tabelle).

«Zum einen hat sich in diesem Jahr auch als Folge von Covid-19 die Digitalisierung dramatisch beschleunigt», begründet Patrick Lemmens, Portfolio-Manager eines der grössten Fintech-Fonds von Robeco. Das spüren vor allem Unternehmen des Zahlungsverkehrs, deren Aktien in besagten Fonds eine dominante Stellung einnehmen. So wie die US-Gesellschaft Square von Twitter-Gründer Jack Dorsey. Der Kurs der Titel hat sich seit Jahresbeginn fast verdreifacht, weil in der Pandemie Kartentransaktionen auf Kosten von Cash-Zahlungen stark gestiegen sind. Das merken auch die Kreditkartenriesen MasterCard (+18%) und Visa (+10%), die ebenfalls in den Fonds zu finden sind. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.