Unternehmen / Industrie

Mega-Merger setzt Givaudan unter Druck

Analyse | Die aus den Konkurrenten Firmenich und DSM entstehende Branchengrösse belastet die Aktien des Riechstoffherstellers.

Des einen Freud ist des anderen Leid: Während die Aktien der niederländischen DSM rund 7% vorrücken, geben Givaudan-Papiere über 3% nach. Dahinter steht der Zusammenschluss von DSM mit dem Givaudan-Konkurrenten Firmenich, einem Genfer Aromen- und Geruchsstoffhersteller.

Firmenich beendet damit seine über hundertjährige Geschichte im Familienbesitz und öffnet sich indirekt für die Anlegerschaft. Das geschieht indessen nicht völlig überraschend: Die Familie hatte wohl schon seit Jahren den Wunsch, sich dauerhaft vom Unternehmen loszulösen.

Familie Firmenich behält eine Minderheit

Das neue Unternehmen DSM-Firmenich hat seinen Sitz in der Schweiz und eine Kotierung an der Euronext Amsterdam. Es gehört zu 65,5% den bisherigen DSM-Aktionären und zu 34,5% den Angehörigen der Familie Firmenich.

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