«Any man who hates babies and dogs can’t be all bad» – mit diesem launigen Spruch wurde einst dem Hollywood-Komödianten W. C. Fields die Reverenz erwiesen. Hass auf Kleinkinder ist Donald J. Trump, 45. Präsident der USA, nicht nachzuweisen, doch Hunde scheint er wirklich nicht zu mögen, Haustiere ganz allgemein nicht. Trump ist der erste quasi unanimalische Herr im Weissen Haus seit anderthalb Jahrhunderten. Zuvor hat letztmals Andrew Johnson (1865–1869) keine Vierbeiner um sich geduldet – oder fast keine: Er soll nachts Mehl gestreut haben für eine Schar weisser Mäuse. James K. Polk (1845–1849) war ganz auf Trump-Linie; no pets at all. Was der Mangel an Tierliebe über Donald Trump sagt, mag Gegenstand purer Spekulation sein, genauso die Frage, wie tiefempfunden die Freude an Hund (vor allem) sowie Katze etc. bei seinen Vorgängern war. Dem Ansehen in der Wählerschaft schadete es keinem, wenn in Massenmedien der «First Dog» oder die «First Cat» zur Schau gestellt wurde. Im 20. Jahrhundert fielen John F. Kennedy, Calvin Coolidge und Theodore Roosevelt mit grosser Menagerie auf; Roosevelt war passionierter Jäger und er ist der Namenspate der Teddybären. Übrigens: Nachdem Bill Clinton sein Techtelmechtel mit einer Assistentin gestehen musste, soll für eine Weile der Labrador Retriever Buddy das einzige Familienmitglied gewesen sein, das noch zu ihm hielt.