Unternehmen / Ausland

First Solar pickt Rosinen im Projektgeschäft

Der US-Dünnschichtmodulhersteller will vom Wandel der Photovoltaikmärkte profitieren und sieht die optimale Netzintegration als zentrale Aufgabe.

Solarmodule sind ein austauschbares Gebrauchsgut geworden, der Markt ist überversorgt, die Vergütung für Solarstrom sinkt, die Folge sind Preis- und Margendruck. Gemäss dem Marktforscher PV Insight liegen die Spotmarktpreise für kristalline Module mit 0.63 $/Watt auf Jahrestief; Dünnschichtmodule kosten minimal mehr. Die Einführung schlankerer Produktionsverfahren sowie neue Importzölle und Mindestpreise haben die Lage für Modulhersteller verbessert, sie ist aber noch angespannt.

Eine Ausnahme bildet der US-Konzern First Solar mit einer soliden Eigenkapitalquote von über 65% und einer Rendite auf das investierte Kapital von rund 8,5% (2013). Seine Cadmium-Tellurid-Dünnschichtmodule (CdTE) eignen sich vor allem für den Bau grosser Solarparks. Mit MidAmerican Energy – einer Gesellschaft des US-Investors Warren Buffett – hat First Solar etwa das US-Projekt Topaz mit 550 Megawatt Leistung lanciert. Nun soll das Projektgeschäft erweitert werden, verrät Christopher Burghardt FuW. Der Manager leitet den Vertrieb in Europa und verantwortet den Aufbau des Geschäfts in der Türkei sowie in den GUS-Staaten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?