Unternehmen / Konsum

Flughafen Zürich forciert Auslandgeschäft

Projekt in Indien bringt das Segment in eine neue Dimension. Weitere werden folgen.

Nach Bangalore nun Noida International in Jewar: Der Flughafen Zürich kehrt mit einem Grossprojekt nach Indien zurück. Der Subkontinent wird dadurch nach Lateinamerika zum zweiten Schwerpunkt im internationalen Geschäft des Flughafenbetreibers. Das Vorhaben bindet beträchtliche Ressourcen, für weitere Projekte ist das Unternehmen dennoch offen.

Flughafen Zürich hat sich im Rennen um Noida International durchgesetzt. Finanzchef Lukas Brosi hat ein «gutes Gefühl», was den Preis für die auf 40 Jahre festgelegte Konzession betrifft. «Der Abstand auf die Nummern zwei und drei im Bieterverfahren war äusserst gering, was mir zeigt, dass wir einen fairen Preis bezahlen», sagt Brosi zu FuW. Die erste Phase des Neubaus erfordert rund 650 Mio. Fr. Investitionen in vier Jahren Bauzeit. Ab dem sechsten Jahr nach Inbetriebnahme wird eine fixe Passagiergebühr an den Staat fällig. Noida, 80 km südlich von ­Delhi, wird vorerst auf 12 Mio. Passagiere ausgelegt. Er soll den Hauptstadtflug­hafen entlasten. Damit liegt Noida etwa gleichauf mit Belo Horizonte (10,7 Mio. Fluggäste), dem grössten von Zürich im Ausland betriebenen Airport.

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