Unternehmen / Konsum

Am Flughafen Zürich überwiegt die Zuversicht

Analyse | Die Ausschüttung wird erhöht und enthält eine Sonderdividende. Für Unsicherheit sorgt die Gebührenverordnung ab 2021.

Wolfgang Gamma

Das Verkehrswachstum auf 31,1 Mio. ­Passagiere (+5,8%) hat dem Flughafen ­Zürich im letzten Jahr gute Geschäftszahlen gebracht. Der Gewinnausweis und die überraschende Erhöhung der Dividende trafen den Geschmack der Anleger. Für dieses Jahr erwartet die Gesellschaft eine leichte Steigerung. 2020 werden die ersten Mieteinnahmen aus der Überbauung The Circle fliessen. Die Unbekannte in der ­längerfristigen Beurteilung ist die neue Gebührenverordnung für den Flughafen, die frühestens Ende 2020 in Kraft treten wird.

Mit der neuen Verordnung steht für den Flughafen Zürich viel Geld auf dem Spiel. Bis zu einem Viertel oder bis zu 150 Mio. Fr. jährlich könnten die Gebühreneinnahmen einbrechen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) hat die Vernehmlassung über den neuen Rahmen für die Passagiergebühren und die Abgeltung des Fluggeschäfts abgeschlossen. Der Gesamtbundesrat wird im Sommer die Verordnung festlegen, worauf die Gespräche zwischen dem Flughafen und den Flug­gesellschaften beginnen werden.

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