Unternehmen / Ausland

Fondsbranche steckt in bewegten Zeiten

Die kotierten Asset Manager erzielen trotz Vormarsch der ETF-Industrie immer noch stolze Margen. Doch die Herausforderungen nehmen zu.

Es ist wieder ziemlich Zug in die Asset-Management-Branche gekommen. Einmal mehr überbieten sich die Gerüchte über mögliche Zusammenschlüsse von Vermögensverwaltern. So war Anfang Monat der aktivistische US-Investor Trian Beteiligungen in Invesco und Janus Henderson eingegangen. Am Markt wurde das sogleich als Signal genommen, dass ein Zusammenschluss angestrebt werden könnte. Bereits vor zwei Wochen hatte Morgan Stanley die Konsolidierungswelle in der Fondsbranche wieder angestossen. Der US-Vermögensverwalter übernimmt für 7 Mrd. $ Eaton Vance. 

Vor allem in jüngerer Vergangenheit waren zahlreiche grössere Aufkäufe und  Zusammenschlüsse verzeichnet worden. Besonders aktiv war Amundi aus Frankreich: Sie übernahmen 2016 den italienischen Fondsanbieter Pioneer von Unicredit und zuletzt im Januar die spanische Sabadell Asset Management. Daneben gingen in Grossbritannien Aberdeen und Standard Life zusammen, in den USA kam es zur Fusion von Janus und Henderson. 

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