Märkte / Aktien

Fondsmanager bekommen es mit der Angst zu tun

Der Bargeldanteil in den Portfolios ist so hoch wie seit zwanzig Jahren nicht mehr. Technologietitel werden von den Profianlegern dagegen deutlich untergewichtet.

Unter den Profianlegern haben sich die Sorgen um eine globale Wachstumsschwäche und eine fortgesetzte Marktbaisse weiter verschärft. Die nochmals gestiegene Risikoaversion zeigt sich in der jüngsten Monatsumfrage von Bank of America (BofA) an allen Ecken und Enden. So ist etwa der durchschnittliche Bargeldanteil in den Portfolios gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozentpunkte auf 6,1% geklettert, den höchsten Stand seit den Marktverwerfungen im Nachgang der Terroranschläge vom 11. September 2001.

Parallel dazu sind die Erwartungen an die Entwicklung der Weltwirtschaft und der Unternehmensgewinne auf langjährige Tiefst gefallen: Per saldo gehen 66% der befragten Fondsmanager davon aus, dass sich die Konzernprofite über die kommenden zwölf Monate nicht verbessern werden, was dem niedrigsten Stand seit der Finanzkrise 2008 entspricht. Immerhin hat dieses Pessimismusniveau in früheren Krisen – etwa nach dem Platzen der Dotcom-Blase – jeweils den Wendepunkt markiert.

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