Märkte / Aktien

Fondsmanager fürchten harsche Kriegsfolgen

Der Ukrainekrieg hinterlässt auch drastische Spuren in der Stimmung der Investoren: Profianleger blicken so düster auf die Weltkonjunktur wie zuletzt in der Finanzkrise.

Mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine ist der Konjunkturpessimismus zurückgekehrt. Professionelle Anleger sind mittlerweile so pessimistisch wie seit Juli 2008 nicht mehr. Dies geht aus der jüngsten Monatsumfrage der Bank of America (BofA) unter Fondsmanagern hervor, die am Dienstag veröffentlicht worden ist. Die Mehrheit der befragten Anleger erwartet nun einen Aktienbärenmarkt im Jahr 2022: gegenüber der Umfrage im Vormonat ein Zuwachs um 30 Prozentpunkte auf 60%.

Damit blicken die Investoren so düster voraus wie seit der Finanzkrise mit dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers nicht mehr. Bermerkenswert: Auch die Aktienallokation wurde zwar merklich korrigiert. «Dennoch sind die Anleger nach wie vor in Aktien über- und nicht untergewichtet», schreiben die BofA-Fachleute. Die Aktienallokation befinde sich noch nicht auf einem rezessionsbedingten Niveau des Augen-zu-und-durch.

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