Märkte / Aktien

Fondsmanager sind skeptisch

Die Profianleger scheinen der aktuellen Markterholung nicht zu trauen. Trotz besserer Gewinnaussichten bleiben die Portfolios in defensiven Vermögenswerten übergewichtet.

Die Aktienmärkte klettern unaufhörlich. Schlechte Nachrichten werden schulterzuckend weggesteckt, während positive mit steigenden Notierungen belohnt werden.

Doch die Profianleger bleiben skeptisch. Das zeigt die heute publizierte Fondsmanagerumfrage von Bank of America. So gehen nur 10% der Investoren von einer V-förmigen Konjunkturerholung aus, während 75% entweder eine U- oder eine W-förmige Entwicklung erwarten. Gleiches gilt für den Aktienmarkt: Lediglich 25% schätzen, dass wir uns in einem nachhaltigen Bullenmarkt befinden. Die deutliche Mehrheit (68%) hält eine Bärenmarktrally für plausibler.

Trotz einer leichten Verschiebung hin zu risikoreicheren Anlagen werden die Portfolios – gemessen am langjährigen Durchschnitt – noch immer von defensiven Vermögenswerten dominiert. Übergewichtet werden etwa Bargeld («Cash») und Anleihen («Bonds»), auf Sektorebene dominieren Titel aus den Branchen Gesundheit («Healthcare»), Telekommunikation («Telecoms») und Basiskonsum («Staples»). Unterdurchschnittlich ist dagegen die Gewichtung von Aktien als Ganzes («Equities») sowie von Valoren aus zyklischen Branchen wie Energie («Energy»), Industrie («Industrials») und Grundstoffe («Materials»).

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