Unternehmen / Gesundheit

Forschungsausgaben belasten Obseva

Das Biopharmaunternehmen verzeichnet für 2018 einen höheren Verlust. Die Barmittelreserven sinken auf 138,6 Mio. $.

(AWP) Obseva hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem höheren Verlust abgeschlossen. Allerdings hat das kleine Biopharma Unternehmen noch keine Produkte auf dem Markt und somit auch keine Umsätze generiert. Beim Blick auf das bereits laufende Geschäftsjahr 2019 nennt das Unternehmen einige Meilenstein-Ziele, die es erreichen will.

Das auf Frauenheilkunde und Reproduktionsmedizin spezialisierte Unternehmen hat das Geschäftsjahr 2018 laut Mitteilung vom Dienstag mit einem Verlust in Höhe von 76,8 Mio. $ abgeschlossen. Für das Geschäftsjahr 2017 hatte noch ein Minus von 66,9 Mio. zu Buche gestanden. Dieser Verlust war in erster Linie durch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung getrieben, die 2018 bei 62,9 Mio. lagen (VJ 54,9 Mio).

Das Unternehmen hat bislang noch kein Produkt auf dem Markt. Daher zehrt Obseva vorerst von seinen Barmittelreserven. Diese lagen per Ende 2018 bei 138,6 Mio. $. Ende Juni hatten sie noch bei 167 Mio. und Ende 2017 bei 110,8 Mio. gelegen.

Obseva ist erst seit Mitte Juli mit einer Zweitkotierung an der SIX gelistet, die Titel sind bereits an der US-Technologiebörse Nasdaq kotiert.

Für das Geschäftsjahr 2019 liegt der Fokus den Angaben zufolge auf den verschiedenen Pipeline-Projekten, die Obseva weiter voranbringen will. 2018 habe man gewaltige Fortschritte mit seiner Pipeline gemacht. Nun könne man den nächsten Schritt in Richtung Kommerzialisierung machen, wird Firmenchef und -mitgründer Ernest Loumaye in der Mitteilung zitiert. «Wir schauen mit Zuversicht auf die Phase-3-Daten für Nolasiban und Linzagolix in 2019, gefolgt von unserem ersten Zulassungsantrag, der so zeitnah wie möglich für Europa geplant ist.»

Die komplette Historie zu Obseva finden Sie hier. »