Unternehmen / Gesundheit

Forschungskosten erhöhen Addex’ Verlust

Das Biotech-Unternehmen, das an einem Parkinson-Medikament arbeitet, schreibt im ersten Quartal ein Minus.

(AWP)  Das Biotechunternehmen Addex (ADXN 1.32 -2.22%) hat im ersten Quartal 2020 dank einer Finanzierungsspritze vom Partner Indivior etwas mehr Einnahmen gehabt als im Vorjahreszeitraum. Wegen gleichzeitig gestiegener Entwicklungskosten fiel der Verlust für die ersten drei Monate ebenfalls höher aus, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte.

Die Einnahmen beziffert Addex auf 1,0 Mio. Fr., ein Plus von 0,3 Mio.. Der Anstieg sei in erster Linie auf die Finanzierung durch Indivior im Rahmen der GABAB PAM-Partnerschaft zurückzuführen.

Gleichzeitig stiegen auch die Kosten für Forschung und Entwicklung um 1,1 Mio. auf 3,6 Mio. Fr.. Dies liege vor allem an einem Anstieg der ausgelagerten Entwicklungskosten für das Dipraglurant PD-LID-Programm zur Behandlung von Parkinson-Patienten. Die Notierung von Addex an der Nasdaq-Börse habe sich zudem in den allgemeinen und Verwaltungsaufwendungen niedergeschlagen und massgeblich zu deren Anstieg um 0,3 Mio. auf 1,7 Mio. Fr. geführt.

Unter dem Strich resultierte damit ein Nettoverlust von 4,3 Mio. Fr., verglichen mit 3,0 Mio. im ersten Quartal 2019. Die liquiden Mittel nahmen auf 27,1 Mio. Fr. ab. Sie hatten ein Jahr zuvor bei 38,9 Mio. gelegen.

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