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Nur einen Teil einer Aktie kaufen – wie geht das?

Verschiedene Onlinebroker bieten sogenanntes Fractional Trading an, auch in der Schweiz. Wo die Vorteile und wo die Fallen liegen.

Beatrice Bösiger

Es klingt bestechend: Für gerade mal 1 $ können Anleger grosse Namen wie Tesla, Amazon oder Facebook ihrem Portfolio hinzufügen. Möglich macht es das sogenannte Fractional Trading. Gekauft wird nicht die ganze Aktie, bloss ein gewisser Anteil.

Der scheibchenweise Kauf von Wertpapieren macht Anleger in gewisser Weise unabhängig von der Höhe des Kurses eines Wertpapiers. Statt rund 3270 $ für eine Amazon-Aktie auszugeben, können sie beispielsweise 100 Fr. investieren und trotzdem ein Stück des Tech-Konzerns besitzen.

Neu ist das Konzept nicht. Schon während des Dotcom-Booms in den Neunzigerjahren gab es in den USA vereinzelt Broker, die Aktien gestückelt handelten. Richtig Fahrt aufgenommen hat die Idee allerdings nie, zu hoch waren die Courtagen auf einzelne Transaktionen. Erst das Aufkommen von Gratis-Brokern wie Robinhood oder Charles Schwab hat Fractional Trades populär gemacht.

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