Märkte / Devisen

SNB gibt bei Frankenstärke Gegensteuer

Die Sichteinlagen der Banken bei der Nationalbank haben zuletzt stark zugenommen. Das deutet auf Interventionen zur Schwächung des Frankens hin.

Die Frankenstärke hat in den vergangenen Wochen etwas nachgelassen. Der Franken verzeichnete Anfang des Monats die Parität, nun notiert der Kurs etwas schwächer auf 1.02 Fr./€. Der Dollar wird nach wie vor um 0.92 Fr. gehandelt. Das hat zum einen mit der Entspannung an den Finanzmärkten zu tun, zum anderen aber wohl auch mit den Devisenkäufen der Schweizerischen Nationalbank (SNB).

Denn die neuesten Daten zu den Sichteinlagen deuten darauf hin, dass die SNB der Erholung des Euros etwas nachgeholfen hat.

Die Sichteinlagen von Bund und Banken bei der Nationalbank haben in der Woche zum 1. April gegenüber der Vorwoche um 5,7 Mrd. Fr. zugenommen. So stark sind die Sichteinlagen seit den Interventionen während der Coronakrise 2020 nicht mehr gestiegen.

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