Unternehmen / Schweiz

Frankenstärke stört immer weniger

Kleine und mittlere Schweizer Unternehmen haben gelernt, mit dem harten Franken zu leben.

Andreas Meier und Gret Heer

Seit Juni notiert der Euro unter 1.10 Fr. und damit so niedrig, wie letztmals im Frühling 2017. Der chinesische Yuan oder Renminbi ist auf den Stand von 2011 zurückgefallen und das Brexit-Gezerre drückt den Wert des britischen Pfunds. Schweizer Exportunternehmen erleben ein Déjà-vu in Sachen Währungsbelastung. Einziger Lichtblick ist der Dollar, der in etwa stabil geblieben ist.

Die Schweiz hat seit Jahrzehnten eine harte Währung und dennoch gehört sie zu den starken Exportnationen mit einem Handelsüberschuss. Der klassische Industriesektor allerdings – Maschinenbau und Elektronikprodukte – trug 2018 nur noch 14% zum Export bei, und damit weit weniger als vor der Finanzkrise 2008, als dessen Anteil 21% ausmachte.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare