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Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Nonvaleur
Dossiers

Frankreichs Weine – ein Geschenk der Götter

Leben wie Gott in Frankreich: Hier ist vom Gott des Weines und des Rausches die Rede. Die Alten – Griechen und Römer – sprachen von Dionysos oder Bacchus. Er wirkt in seinem Element und lächelt selig, ein Glas in der Hand, inmitten von Reben und Ranken.

Die Société Anonyme Cave des Affaires war ein Weinlokal in Nizza, an bester Lage in der Altstadt. Ob der Name signalisiert, dass dort einst vor allem Geschäftsherren verkehrten? Dass ab einem gewissen Grad der Erfrischtheit auch über pikante Affären geflüstert und geschmunzelt wurde, lässt sich freilich nicht ausschliessen.

Auf dem dekorativen Blatt von 1937 thront Bacchus auf der Vignette in einem Kelch, den der programmatische Schriftzug rahmt: Les grandes années remarquables. Daneben sind grosse Weinbaugebiete Frankreichs aufgeführt: Bordeaux und Anjou, Burgund und Rhone; es finden sich für den Geniesser geradezu weihevolle Terroirs: Margaux und Vouvray, Pommard (den Friedrich Dürrenmatt, der es wissen musste, «göttlich» nannte) und Châteauneuf-du-Pape, neben anderen Rebstätten von schier heiligem Klang.

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